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Audrey Tanguy

Wir treffen uns mit HOKA Athletin und
Trail-Champion Audrey Tanguy.

Erzähl was über dich! Woher kommst du, wie lange läufst du schon, und wie lange läufst du schon mit HOKA?

Ich heiße Audrey und bin 33 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich in den Französischen Alpen, in einem kleinen Dort namens Saint Pierre d’Albigny. Ich stamme aus einer Sportlerfamilie und habe daher schon vor langer Zeit mit dem Laufen angefangen! Mein erstes Paar Laufschuhe bekam ich zu Weihnachten, als ich 10 Jahre alt war. Meine Mutter und meine Schwestern laufen schon seit Jahren jeden Tag, und ab da haben wir das immer gemeinsam gemacht. Das schweißt uns zusammen. Und wenn wir getrennt laufen, können wir zu uns selbst finden. Es ist nun schon fast drei Jahre her, dass ich mich der HOKA Familie angeschlossen habe … und ich bin wirklich begeistert!

Wie bist du zum Ultra-Trailrunning gekommen?

Als ich mit dem Laufen anfing, bin ich auch in den Bergen gelaufen, allerdings auf der Straße. Ich bin einfach meiner Mutter gefolgt. Es war meine Schwester, die sich zuerst ins Gelände wagte ... und wir sind mitgelaufen! Das ist jetzt ungefähr 15 Jahre her. Was die Wettkämpfe und vor allem die Ultra-Trailwettkämpfe angeht, so fing das viel später an. Zuerst wollte ich gar nichts von Wettkämpfen hören. Das hat mich zu sehr gestresst. Erst als ich während eines Praktikums einem gewissen Antoine Guillon über den Weg gelaufen bin, habe ich mir gesagt: „Warum sollte ich es nicht mal versuchen?“ Das war 2017.

Erzähl uns von TDS 2018 and 2019 – wie liefen diese Rennen?

Meine beiden TDS-Siege waren unglaublich! Im ersten Jahr hatte ich das überhaupt nicht erwartet, und das war natürlich toll. Im zweiten Jahr wollte ich unbedingt gut abschneiden, weil man mehr von mir erwartete. Es war aber nicht dasselbe Rennen, die Strecke hatte sich geändert. Ich hatte ein wenig Angst vor dem Verhältnis von Distanz und Höhenmetern, aber am Ende lief alles gut. Wie 2018 hatte ich bis zum Schluss mit zwei, dann mit einer Konkurrentin (Hilary Allen) zu kämpfen. Das hat mich sehr zufrieden gemacht. Mental durchzuhalten und den Schmerz und die Zweifel zu überwinden, gefällt mir.

Wie sind Training und die diesjährigen Rennen mit Project Carbon X 2 und WSER verlaufen?

In diesem Jahr konnte ich endlich neue Dinge ausprobieren, und vor allem die 100 km auf der Straße laufen. Das war eine tolle Erfahrung! Ich habe vor, noch einmal neu anzufangen (PCX3?). Was das Training und mein Ziel angeht (vorher war ich noch nie in den USA gewesen, inzwischen schon dreimal) hat mir dieses Straßenprojekt nicht nur Neues gebracht, es passte auch noch perfekt in meinen Jahresplan. Mein Hauptziel für dieses Jahr ist der UTMB. Zusammen mit meinem Trainer will ich mich vor allem auf das Training und Geschwindigkeit im flachen Gelände konzentrieren. Da ich in den Bergen aufgewachsen bin, fühle ich mich bisher an steilen Anstiegen wohler. Also wollte ich an meinen Schwächen arbeiten, nämlich dem flachen Gelände mit wenig abfallendem Terrain. Deshalb stehen in meinem diesjährigen Kalender zwei Rennen, PCX2 und WSER, auf die ich mich vorbereitet habe und die auf den ersten Blick gar nicht für mich geeignet schienen.

Warum dieses Jahr der UTMB? Was reizt dich am UTMB? Was macht dich nervös?

Nachdem ich bereits zweimal den TDS mitgemacht habe, erschien es mir logisch, in diesem Jahr den UTMB zu laufen, der für mich der härteste Ultra-Geländelauf ist. Wenn ich nur einen Wunsch für meine sportliche Karriere frei hätte, würde ich den UTMB gewinnen wollen (und den Western States und den Hard Rock! Haha!). Für mich ist das die größte internationale Veranstaltung, was die Teilnehmerdichte angeht, und sie findet in unmittelbarer Nähe von meinem Zuhause, in meinen Bergen, statt! Ich bin sehr aufgeregt und gespannt, denn ich möchte gut dabei abschneiden.

Welche Ziele hast du für die Rennen in diesem Jahr?

Für dieses Jahr plane ich nur noch den UTMB und dort will ich mein Bestes geben. Ehrlich gesagt laufe ich nicht, um am Rennen teilzunehmen. Ich trainiere fast jeden Tag. Das ist manchmal sehr schwierig, aber ich schiebe andere Dinge beiseite, um auf höchstem Niveau zu laufen. Es geht also nicht nur um die Teilnahme. Aber beim Ultra kann so viel passieren, man muss bescheiden bleiben und sich auf seinen Lauf und sein Gefühl konzentrieren. Und wenn es passieren muss, wird es passieren.

Welche Schuhe wirst du tragen?

Ich werde den Speedgoat Evo tragen. Und am Ende des Rennens vielleicht den Speedgoat 4.

Was isst du nach dem Rennen am liebsten?

Nach einem Rennen esse ich gerne eine leckere Pizza ... und ein großes Eis oder Schokomousse!

Möchtest du uns noch gerne etwas sagen?

Nur ein großes DANKESCHÖN an alle, die mich auf der ganzen Welt unterstützen! Vielen Dank für eure netten Ermutigungen und Glückwunschnachrichten. Man könnte meinen, das sei nicht der Rede wert, aber das stimmt nicht! Es bedeutet mir sehr viel und ich bin von jeder einzelnen Nachricht gerührt.

AUDREY TRÄGT

Carbon X 2

DER CARBON X 2 FÜR DAMEN

Carbon X 2

DER CARBON X 2 FÜR HERREN